Satzung des  SV Hubertus  Groß Lafferde e.V.

 

Die Mitgliederversammlung des Schützenvereins „Hubertus" Groß Lafferde e.V. hat am 15. Februar 1980 folgende Neufassung der Vereinssatzung beschlossen:

(Änderungen von 24.10.1980 und 19.02.1990 wurden eingearbeitet)

Stand: 18.02.2000

 

§ 1

Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

(1)  Der Verein führt den Namen „Schützenverein Hubertus Groß Lafferde e.V." und hat seinen Sitz in Lahstedt/Groß Lafferde.

Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Peine eingetragen.

(2)  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

(3)  Der Verein wurde am 25. Juli 1953 gegründet.

 

§ 2

Zweck des Vereins

(1)  Der Verein hat den Zweck, den Schießsport zu pflegen, insbesondere auch die Jugend für diesen Sport zu begeistern.

(2)  Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke'" der Abgabenordnung.

(3)  a) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

     Zwecke.

b) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 

    Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

 

c) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Köperschaft fremd sind,

    oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4)  Er ist politisch und konfessionell unabhängig. Er ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes und des Landessportbundes Niedersachsen.

(5)  Der Vereinszweck soll durch folgende Mittel erreicht werden:

a) Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage,

b) Teilnahme an Meisterschaften übergeordneter Verbände,

c) Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere

    der Jugend, durch Pflege der Leibesübung und Kameradschaft.

 

 

§ 3

Mitgliedschaft

(1)  Mitglied kann jede gut beleumundete Person werden.

(2)  Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

(3)  Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.

(4)  Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

(5)  Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein und/oder das Schützenwesen erworben haben sowie langjährige treue Mitglieder, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.

 

 

§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1)  Ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

(2)  Alle Mitglieder haben das Recht, der Vorstandschaft und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen, das Vereinshaus und die Übungsstätten unter Beachtung der Haus- und Standordnung sowie sonstiger Anordnungen zu benutzen.

(3)  Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

(4)  Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(5)  Die Mitglieder sind verpflichtet,

a) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,

b) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,

c) den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

 

§ 5

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

(1)  Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vereinsausschuss die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.

(2)  Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod,

b) durch Austritt,

c) durch Ausschluss.

(3)  Die Austritterklärung hat schriftlich unter Beachtung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Schluß des Kalenderjahres gegenüber dem Vorstand zu erfolgen.

(4)  Der Ausschluss erfolgt,

a) wenn das Mitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Beitragszahlung von 3 Monats-

    beiträgen im Rückstand ist,

b) bei grobem und wiederholten Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen

    des Vereins,

c) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens,

d) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen

(5)  Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vereinsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit.

 

Vor Entscheidung des Vereinsausschusses ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens 2 Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

 

Der Ausschliessungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.

(6)  Gegen diesen Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

(7)  Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 6

Beiträge

(1)  Zur Deckung der Kosten haben alle ordentlichen und jugendlichen Mitglieder Beiträge zu leisten. Die Höhe der Beiträge wird auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgesetzt.

(2)  Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.

 

 

§ 7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

a)   der Vorstand,

b)   der Vereinsausschuss

c)   die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 8

Der Vorstand

 

(1)  Der Vorstand besteht aus

a) dem Vorsitzenden,

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Kassenverwalter,

d) dem Schriftführer

e) dem Schießsportleiter

(2)  Der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellv. Vorsitzende, vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Der Verhinderungsfall ist nicht nachzuweisen..

(3)  Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

(4)  Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 1000 DM belasten, ist der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellv. Vorsitzende selbständig befugt.

Der Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit 1000 DM bis 3000 DM belasten, ist die Zustimmung des Vorstandes erforderlich.

Der Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als 3000 DM belasten, bedarf der Zustimmung des Vereinsausschusses.

Für Grundstücksverträge ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

(5)  Der Kassenverwalter verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassenverwalters.

(6)  Der Schriftführer führt die Protokolle in den Mitgliederversammlungen und den Vorstandssitzungen.

(7)  Der Schießbetrieb untersteht dem Schießsportleiter

(8)  Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und alle 2 Jahre bestätigt (Vertrauensfrage). Scheiden ein oder mehrere Vorstandsmitglieder aus dem Vorstand aus oder besitzen ein oder mehrere Vorstandsmitglieder das Vertrauen der Mitgliederversammlung nicht mehr, wird der gesamte Vorstand neu gewählt. Wiederwahl einzelner Vorstandsmitglieder ist zulässig.

(9)  Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom stellv. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

(10) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

 

 

§ 9

Der Vereinsausschuss

(1)  Dem Vereinsausschuss gehören die Vorstandsmitglieder, stellvertretende Vorstandsmitglieder und Ehrenvorsitzender an. Davon sollte möglichst eine Dame sein.

(2)  Der Vereinsausschuss ist für die in der Satzung niedergelegten (§ 5 Abs. 1 und 5 sowie

§ 8 Abs. 4 Satz 2) und für die ihm von der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben zuständig.

(3)  Für die Einberufung und die Beschlussfassung gilt § 8 Abs. 9 entsprechend.

(4)  Bei Ausscheiden eines Ausschussmitgliedes ernennt der Vereinsausschuss von sich aus eine Ersatzperson bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

 

§ 10

Die Mitgliederversammlung

(1)  Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres, durch den Vorstand einzuberufen.

(2)  Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen durch Veröffentlichung in den Tageszeitungen und dem Mitteilungsblatt der Gemeinde einzuladen.

(3)  Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn der10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zweckes und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.

(4)  Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

 

§ 11

Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

1.   Wahl des Vorstandes und der weiteren Mitglieder des Vereinsausschusses

2.   Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

3.   Die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung.

4.   Aufstellung des Haushaltsplanes.

5.   Ernennung von Ehrenmitgliedern.

6.   Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und als sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.

7.   Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

 

 

§ 12

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

(1)  Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende, bei seiner Verhinderung der stellv. Vorsitzende, bei Verhinderung bei dem einen vom Vorsitzenden bestimmten Stellvertreter.

(2)  Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der Erschienenen, es sei denn Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor.

Eine Vertretung in der Stimmabgabe ist unzulässig.

(3)  Die Beschlussfassung erfolgt durch Zuruf, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzungen dem entgegenstehen.

(4)  Die Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn mindestens ein Viertel der erschienenen Mitglieder darauf anträgt, sonst durch Zuruf.

(5)  Bei der Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder ist bei Stimmengleichheit ein zweiter Wahlgang erforderlich.

Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

§ 13

Beurkunden von Beschlüssen; Niederschriften

(1)  Die Beschlüsse des Vorstandes, des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

(2)  Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 14

Ausschüsse

(1)  Für besondere Zwecke können Ausschüsse gebildet werden. Die Ausschüsse werden vom Vorstand bestellt und nach Erreichung des Zweckes wieder aufgelöst.

(2)  Jeder Ausschuss wählt sich einen Ausschussvorsitzenden und einen Schriftführer.

(3)  Als ständiger Ausschuss fungiert der Schießsportausschuss unter Leitung des Schießsportleiters. Er wird gewählt vom Vereinsausschuss

(4)  Über jede Ausschusssitzung bzw. Tätigkeit wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom  Ausschussvorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 15

Satzungsänderung

 

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein Beschluss, der die Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

 

 

§ 16

Vermögen

(1)  Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.

(2)  Niemand darf durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 17

Vereinsauflösung

(1)  Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder für die Auflösung stimmen müssen.

(2)  Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

(3)  Kann aus zwingenden Gründen der künftige Verwendungszweck jetzt noch nicht angegeben werden (§ 61 Abs. 2 AO), so kommt folgende Bestimmung über die Vermögensbindung in Betracht:

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

 

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.

 

 

§ 18

Inkrafttreten

 

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Peine in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 26. Februar 1959 außer Kraft.